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CO2-Kompensation

CO2 Kompensieren

Mit den BOKU Klimaschutzprojekten

Funktionsweise

So berechnen wir den CO2-Ausstoß von Flügen

Distanz
Zunächst wird auf Basis von Längen- und Breitengraden die kürzeste Distanz zwischen Abflug- und Zielflughafen ermittelt ("Großkreisdistanz").
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Distanz
Umwegfaktor
Diese Großkreisdistanz wird mit einen Umwegfaktor multipliziert, um Warteschleifen, Wetterbedingungen etc. zu berücksichtigen.
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Umwegfaktor
Treibstoffverbrauch
Für den Treibstoffverbrauch wird von einem gewichteten Mittel des Verbrauchs von 3 Flugzeugtypen bei Kurzstrecken (<1.850 km) bzw. 4 Flugzeugtypen bei Langstrecken ausgegangen.
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Treibstoffverbrauch
CO2 Ausstoß
Der ermittelte Treibstoffverbrauch wird dann mit dem Emissionsfaktor 3,15 (gemäß IPCC) multipliziert, um die Menge des ausgestoßenen CO2 zu erhalten. Denn durch die Verbrennung von einem kg Treibstoff entstehen 3,15 kg CO2.
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CO2 Ausstoß
Ausstoß pro Passagier
Um den CO2-Ausstoß pro Passagier zu ermitteln, werden die durchschnittliche Anzahl an Sitzplätzen in einem Kurz- bzw. Langstreckenflugzeug, der durchschnittliche Auslastungsfaktor und ein bestimmter Faktor für die Flugklasse (economy, business, first) herangezogen.
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Ausstoß pro Passagier
Klimawirksamkeit
Um die tatsächliche Klimawirksamkeit der ausgestoßenen Treibhausgase zu berücksichtigen, verwenden wir den Radiative Forcing Index. Hierfür werden die Treibhausgasemissionen Emissionen mit den Faktor 2 multipliziert.
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Klimawirksamkeit

UNSERE VORTEILE

Wir bieten mehr, als nur
Treibhausgase zu kompensieren

Klimaschutz als Pionierarbeit

Als erste und einzige Universität weltweit implementiert die Universität für Bodenkultur Wien forschungs-orientierte Klimaschutzprojekte in Ländern des globalen Südens. Im Sinne der UN Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) werden auch ökonomische und soziale Aspekte der lokalen Bevölkerung berücksichtigt. Damit gehen die Vorteile der BOKU Klimaschutzprojekte weit über die Kompensation von CO2 hinaus.

Beitrag zu den UN - Nachhaltigkeitszielen

Für ein „gutes Leben“ sind Bildung, wirtschaftliche Selbstbestimmung und soziale sowie ökologische Nachhaltigkeit unabdingbar. Neben der Bindung bzw. Vermeidung von CO2 bringen die BOKU Klimaschutzprojekte durch ihren Fokus auf eine Vielzahl von Sustainable Development Goals (SDGs) weiteren Nutzen. Deren Erfüllung wird mittels fachgerechter Evaluierung und Prüfung durch den wissenschaftlichen Beirat gewährleistet.

Langjährige Kooperationen vor Ort

Der enge Kontakt unserer Projektträger zu lokalen AkteurInnen stärkt nicht nur partizipative Prozesse vor Ort, sondern lässt auch weitere Forschungs- und Lehrkooperationen entstehen. Über die BOKU Klimaschutzprojekte wurden bereits zahlreiche Bachelor- und Diplomarbeiten, Dissertationen sowie Beiträge in wissenschaftlichen Journals veröffentlicht. Sie können helfen, weitere Klimaschutzprojekte erfolgreich umzusetzen.

Spenden, die ankommen

Unsere Projekte binden mehr als 150.000 t CO2-Äquivalente und werden von privaten SpenderInnen, Unternehmen und der Universität für Bodenkultur Wien selbst finanziert. Über 90 Prozent der CO2-Kompensationsgelder fließen direkt in die BOKU Klimaschutzprojekte, da unser Personal von der Universität co-finanziert wird. Für jede Spende geben wir ein Zertifikat aus.

Im überblick

Die BOKU Klimaschutzprojekte

Gulu / Uganda

Siwalik und Gauri Sankar / Nepal

Nord-Gondar / Äthiopien

Addis Abeba / Äthiopien

Soroti / Uganda

La Dorada / Kolumbien

ausfinanzierte projekte

Nord-Gondar / Äthiopien

San Miguel / Costa Rica

Begutachtung und Auswahl

Der wissenschaftliche Beirat

Der wissenschaftliche Beirat sorgt für die unabhängige Prüfung und die Qualitätssicherung des BOKU Kompensationssystems und der BOKU Klimaschutzprojekte. Der Beirat konstituierte sich erstmalig am 10. März 2011 aus den nebenstehenden Mitgliedern. Bei der Besetzung wurde darauf geachtet, sowohl ausgewiesene ExpertInnen der Universität für Bodenkultur Wien als auch externe sachkundige Personen zu erreichen. Die Arbeit des Beirats erfolgt auf ehrenamtlicher Basis. So soll nicht nur die Objektivität der Mitglieder gewahrt, sondern auch sichergestellt werden, dass mehr als 90 % des gespendeten Geldes direkt für die BOKU Klimaschutzprojekte verwendet werden können.

  • Susanne Boesch, M.A.I.S MBA Oesterreichische Entwicklungsbank (OeEB)
  • Enrico Dal Farra, MSc Austrian Development Agency (ADA)
  • Dipl.-Ing. Jesús Garcia Latorre, Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK)
  • Mag. Markus Hafner-Auinger, MA Klimabündnis Österreich
  • Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Klaus Katzensteiner Cluster for Development Research (CDR), Universität für Bodenkultur Wien
  • Dipl.-Ing. Dr. Andreas Melcher Institut für Entwicklungsforschung (IDR), Universität für Bodenkultur Wien
  • Mag. Mag. Helene Unterguggenberger Caritas Österreich
  • VertreterIn des Umweltreferats HochschülerInnenschaft der Universität für Bodenkultur Wien
  • Dipl.-Ing. Sascha Mohnke Projektmanagement Klimaneutralität, Universität für Bodenkultur Wien
  • Mag. Dominik Schmitz Leiter der Kompetenzstelle für Klimaneutralität, Universität für Bodenkultur Wien